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Die Camí des Correu

Die Camí des Correu

Die Kommunikation zwischen den Grenzorten war in der Vergangenheit ebenso wichtig wie in der Gegenwart. Vor allem, wenn eine Gemeinde verwaltungstechnisch von der anderen abhing, wie im Fall von Banyalbufar und Esporles. Mittelalterliche Dokumente bestätigen die Existenz einer direkten Verbindung zwischen den beiden Städten, die damals als Carraria de Banyalbufar bekannt war. Jahrhunderte später wurde diese wichtige Straße unter dem Namen El camí des Correu bekannt, da sie als administrative Verbindung zwischen den beiden Städten diente und bis weit ins 20. Jahrhundert genutzt wurde.

SchwierigkeitsgradEinfach
Dauer2'30 Std.
Distanz7'5 km
Aufstieg419 m
Abfall467 m

Zwei Dörfer, eine Route

Die Route beginnt vor der Kirche von Sant Pere de Esporles, neben der die Straße Costa de Sant Pere beginnt. Nachdem sie aus Bellavista herausführt, überquert sie die Pla de Can Dardal. Im weiteren Verlauf überquert sie den Sturzbach Sant Pere über die Brücke Sa Turbina. Von hier aus führt sie an der Seite des Bewässerungskanals entlang, der aus dem Font Major kommt und der im Mittelalter als Font de Déu bekannt war. Anschließend führt sie entlang der Straße bis zur Höhe von sa Granja, einem der größten Besitztümer von ganz Mallorca. Vor der Eroberung im Jahr 1229 war es als Alpic bekannt; später gehörte es den Mönchen von La Real und den Familien Vida und dels Fortuny de Ruescas.

Vor dem Ortsausgang von Esporles führt der Camí des Correu über einen herrlichen Kopfsteinpflasterweg, der vor Jahren vom Consell de Mallorca (Inselrat von Mallorca) saniert wurde. Nachdem man das erste Tor durchquert hat, gelangt man in die Ortschaft Banyalbufar, neben dem Landgut Ses Mosqueres.

Der nächste Abschnitt führt durch den Wald von ses Mosqueres, neben einem herrlichen Kalksteinbruch. Dann geht es hinauf zum Coll de sa Potada des Cavall. Auf halber Strecke befindet sich ein Felsen mit einem Tümpel, von wo aus der Legende nach einer der magischen Sprünge von König Jaume I. zwischen Mallorca und dem Festland stattgefunden haben soll.

Der Weg schlängelt sich durch einen schönen Steineichenwald. Er führt an mehreren Orten vorbei, die traditionell zur Herstellung von Holzkohle genutzt wurden, und dann, auf der rechten Seite, zu einem Ort namens S'Era des Moro, wo die Bauern früher ihren Weizen zum Dreschen brachten.

Nach dem Coll des Pi geht es auf einer weiteren Kopfsteinpflasterstrecke hinunter nach Son Sanutges.

Das letzte Stück führt über Asphalt durch die sumpfige Landschaft von Banyalbufar. Nachdem Sie die Quelle Font de la Vila passiert haben, erreichen Sie die Häuser von Son Albertí, in denen ein herrliches Waschhaus erhalten ist. Vorbei an Son Vives, Son Borguny und cas Batle Negre endet die Route auf dem Dorfplatz von Banyalbufar.

Sehenswürdigkeiten

Auf dieser Route finden Sie die folgenden Sehenswürdigkeiten

Coneix Exporles

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