Obwohl Esporles kein Küstenort ist, hatte es aufgrund seiner Nähe zum „Port d'es Canonge“ und weil es bis 1836 zu Banyalbufar gehörte, einen großen Einfluss. Viele Jahre lang bot der Strand den Fischerbooten von Esporles Schutz, und die Fänge der Fischer wurden über dieses Wegenetz in die Gemeinde gebracht. Es handelt sich um einen Weg mit langer Tradition, der die enge Verbindung zwischen den Einwohnern von Esporles und dem Port des Canonge zeigt.
Die Route beginnt an der Plaça de l'Ajuntament, gegenüber vom Rathaus. Es geht entlang der Carrer Nou de Sant Pere, über den Bach, worauf man in die Carrer Pont einbiegen muss. Von hier geht es weiter nach links die Carrer de Darrere sa Paret entlang und darauf in die Carrer de Son Dameto. Nach den „Estenedors“ (den Pavillons, in denen das Papier der Papierfabrik getrocknet wurde) muss man links abbiegen und den Wildbach Es Gorg mittels einer wunderschönen Bogenbrücke überqueren. Hinter der Brücke befindet sich die Potada des Gegant, eine legendäre Höhle, die im Volksmund als Gorg de la Mar bekannt ist.
Die Route beginnt leicht anzusteigen und bietet spektakuläre Ausblicke auf Esporles. In Son Dameto, einem der wichtigsten Landgüter der Gemeinde, muss man links abbiegen. Sobald man Can Covent erreicht, geht es rechts weiter auf dem alten Weg, der von den örtlichen Fischern benutzt wurde. Der Weg endet an der Landstraße Esporles-Valldemossa (Ma-10). Hier biegt man links ab und nimmt den ersten Weg rechts, der zum Aussichtspunkt Mirant de Mar führt.
Der Weg, der jetzt nur noch ein schmaler Pfad ist, führt links vom Aussichtspunkt weiter. Er führt bergab, bis er auf den Camí dels Pescadors trifft, der zwischen Steineichen die Hänge von Son Coll hinunterführt. Teilweise gibt es hier gepflasterte Abschnitte.
Dieser Abschnitt endet ganz in der Nähe der Häuser von Son Coll, die zu einem mittelalterlichen Anwesen gehören, das ursprünglich Alquería Roja hieß. Die Route durchquert den neuen Teil der Siedlung und endet am Strand von Port des Canonge, einer Kieselbucht mit traditionellen Hütten, in denen die Fischer ihre Boote unterbringen.
